CONNTECT! Moldflow® User Meeting 2011 - Dienstag, 17. 05. - Mittwoch, 18. 05. 2011 Frankfurt

 

CONNECT! - Refreshing Ideas

 

9. CONNECT! European Moldflow® User Meeting

 

am 05. und 06. Juni 2018 in Frankfurt am Main

 

Nur noch wenige Wochen bis zur CONNECT! 2018

 

Es gibt viele gute Gründe für Ihre Teilnahme an der CONNECT! 2018. Neben 2 Tagen voller Vorträge zum Thema Moldflow, Hands-on Labs und eine Ausstellung zu angrenzenden Themenbereichen bietet die CONNECT! eine wertvolle Gelegenheit, um andere Moldflow Experten und Autodesk Moldflow Verantwortliche kennenzulernen.

Wir laden Sie herzlich ein bei der CONNECT! 2018 dabei zu sein.

 

Spezialthemen

CADdoctor

 

tl_files/connect_template/bilder/news/2018/caddoctor_kl.jpgDer Vertrieb des CADdoctors durch Autodesk wurde eingestellt. Bis 30 Tage nach Ablauf Ihrer individuellen Wartung haben Sie aktuell jedoch noch die Möglichkeit, das Produkt zu unveränderten Konditionen weiter zu führen.

Für alle Fragen rund um den CADdoctor steht Ihnen MF SOFTWARE gemeinsam mit ihrem Vertriebspartner CAMTEX während der Veranstaltung zur Verfügung.

 

 

 

Moldflow User Experience Team

In diesem Jahr steht Ihnen MOE ZUN vom Moldflow User Experience Team für individuelle Termine zur Verfügung, um mit Ihnen Ihre Erfahrungen mit Moldflow zu diskutieren und Ihnen neue Funktionen im frühen Entwicklungsstadium zu präsentieren. Besonderes Interesse gilt in 2018 folgenden Themen:

 

  1. Neue Konzepte für ein generatives Designwerkzeug, das bei der Gestaltung von Kühlkanälen für Spritzgussformen unterstützt.
  2. Werkzeugermüdung – bei welchen Szenarien tritt dieses Problem bei Ihnen häufig auf und wie wird es derzeit gelöst?
  3. „Auf Anhieb richtig“ – ein neuer Workflow soll es ermöglichen im Vorfeld Maßanforderungen zu definieren, die Änderungen an der Teilegeometrie bewirken. Dies geschieht durch lokale Bombierung.
  4. Neue Wege für die Übermittlung von Materialdaten an Autodesk und die Verwendung und Suche nach Materialdaten in Moldflow.

 

Termine können direkt mit Moe Zun über die folgende Webseite vereinbart werden:
MeetMe.so - Moldflow-Connect-2018

 

Trainingstag am 07.06.2018

tl_files/connect_template/bilder/news/2018/CONNECT-Training.jpgAm Folgetag der CONNECT! 2018 haben Sie die Möglichkeit an einem Schulungstag zu vergünstigten Preisen teilzunehmen (480 €). Folgende Themen werden angeboten:

 

  1. API Schnupper-Workshop
  2. Einführung in die anisotrope Mechanik
  3. Update Training AMI 2019
  4. Associate Zertifizierung

 

Bei Interesse melden Sie sich bitte vorab zu den Trainingssessions bei Claudia Jehn per E-Mail oder telefonisch unter +49 (0)6151 8504111 an.

 

„Hot Runners“

Zu guter Letzt möchten wir auf den „Hot Runner Lauf“ am Morgen des 06.06.2018 hinweisen. Vergessen Sie nicht Ihre Laufschuhe! Mitarbeiter von Autodesk und
MF SOFTWARE freuen sich auf den gemeinsamen morgendlichen Lauf.

 

 

 

 

Vorträge

 

Metallische Effektpigmente - Entwicklung einer Methodik zur Vorhersage optischer Fehlstellen

Durch den Einsatz von metallischen Effektpigmenten können thermoplastische Bauteile mit einer metallisch glänzenden Oberfläche im Spritzgießverfahren hergestellt werden. Die Verwendung solcher Materialien im Fahrzeug-Exterieur bietet - durch den Entfall der Lackierung - ein großes Kostenpotential. Durch die sich einstellende Orientierung der metallischen Effektpigmente während des Herstellprozesses können, bei inhomogener Pigmentorientierung, optische Fehlstellen auf der Bauteiloberfläche entstehen. Die Herausforderung der Bauteilentwicklung und Werkzeugauslegung ist folglich die Sicherstellung eines fertigungsgerechten Bauteildesigns bereits in der frühen Phase des Fahrzeugentwicklungsprozesses. Die AUDI AG entwickelt gemeinsam mit der PEG GmbH eine Methodik zur Vorhersage optischer Fehlstellen. Im Rahmen des Vortrags wird die grundsätzliche Problematik anhand von experimentellen Untersuchungen dargestellt und die Vorgehensweise zur simulativen Analyse optischer Fehlstellen erläutert. Anhand von Beispielen wird die aktuell erreichbare Prognosegüte und mögliche Entwicklungspotentiale diskutiert.

 

Daniel Kugele, Audi AG (D)

Daniel Kugele studierte Maschinenbau mit Schwerpunkt Fahrzeugleichtbau, Faserverbundwerkstoffe und Polymerengineering am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), wo er nach seinem Diplom weiter als wissenschaftlicher Mitarbeiter die Leitung eines Kooperationsprojektes zwischen KIT, AUDI AG und Fraunhofer ICT zum Thema thermoplastische Faserverbundkunststoffe.

Im Februar 2017 wechselte er zur AUDI AG und ist dort in der Abteilung für fertigungsgerechte Bauteilebeeinflussung tätig.

 

 

 

Vorhersage des Mikrostukturgefüges von Bindenähten in kurzfaserverstärkten Spritzguss-Bauteilen

Die mechanische Auslegung von kurzfaserverstärkten Thermoplasten erfordert die Berücksichtigung der besonderen mechanischen Eigenschaften der Bindenähte, die je nach Werkstoff, Verarbeitungsbedingungen und Anwendung zu kritischen Stellen des Spritzgussteils werden können.

Ein gängiger Ansatz für die mechanische Simulation für kurzfaserverstärkten Spritzgussbauteilen ist die analytische Homogenisierung. Bei diesem Modellierungsansatz sind die mechanischen Eigenschaften der konstitutiven Phasen und die Faser-Mikrostrukturinformationen (Aspekt-Ratio, Anteil und Orientierung) die Inputs für die Berechnung anisotroper mechanischer Eigenschaften auf der Makroskala und die Lösung des mechanischen Verhaltens eines komplexen Teils, z.B. durch eine FE-Analyse. In diesem Zusammenhang ist die Genauigkeit der Vorhersage der anisotropen mechanischen Eigenschaften in der Umgebung der Bindenähte stark von der korrekten Beschreibung der Information zum Mikrogefüge der Faser im Bindenahtbereich abhängig. Wir präsentieren in dieser Arbeit eine umfassende Charakterisierung der Faserorientierung und des Fasergehalts in frontalen und fließenden Bindenähten, die durch Spritzgießen von kurzglasfaserverstärktem PBT hergestellt werden. Gleichzeitig vergleichen wir die gemessene Faserorientierung in der Nähe der Bindenähte mit der in Moldflow vorhergesagten Faserorientierung und diskutieren den aktuellen Stand der Vorhersagegenauigkeit und die offenen Herausforderungen in Bezug auf die Vorhersage von Faser-Mikrostrukturinformationen an den Bindenähten.

 

CamiloCruz.jpg

Dr. Camilo Cruz, Robert Bosch GmbH (D)

Dr. Camilo Cruz erhielt seinen Doktortitel in Mechanik und Material. Er ist ein Chemie-Ingenieur mit Forschungshintergrund in Materialwissenschaften und ist hier spezialisiert auf Polymere und komplexe Flüssigkeiten (Charakterisierung und Transformationsprozesse). Interdisziplinäre und fachübergreifenden Kompetenzen, von Experimenten bis zur Simulation, Teamarbeit und internationale Mobilität.

Seit 2011 arbeitet er für die Robert Bosch GmbH als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung 'Design of Plastics Components. In diesem Job ist er Standort übergreifend verantwortlich für das Management von Prozess-Simulation in verschiedenen Forschungsprojekten der Robert Bosch GmbH.

 

Berücksichtigung des Druckniveaus bei der Viskositätsermittlung im Hochdruckkapillarrheometer

Die Kenntnis über das Fließverhalten von Kunststoffformassen nimmt eine zentrale und tragende Rolle in Kunststoffverarbeitungsprozessen ein, um die Verarbeitung und Wahl geeigneter Prozesseinstellungen zu ermöglichen. Dies gilt nicht nur für die Wahl der Verarbeitungsparameter, sondern insbesondere auch für eine simulative Auslegung von Spritzgießwerkzeugen und –prozessen bei gleichzeitig möglichst hoher Genauigkeit. Ein wesentlicher, aber derzeit nur in wenigen Fällen berücksichtigter und integrierter Aspekt stellt hier der Einfluss des Druckniveaus auf die lokale Viskosität der Kunststoffschmelze dar. Beim Kunststoffspritzguss sind hohe Druckdifferenzen notwendig, um eine ausreichende Fließfähigkeit des Materials zu erreichen. Die daraus resultierende werkstoff-, geometrie- und prozessabhängige Kompression kann lokal oder global zu einer starken Zunahme der Viskosität bis hin zur Kristallisation und Verfestigung führen.

In diesem Beitrag soll die experimentelle Analysemethode zur Ermittlung druckniveauabhängiger Viskositätskennwerte in einem Hochdruckkapillarrheometer vorgestellt und an Beispielen verbildlicht werden. Neben der Ermittlung der Viskosität in Abhängigkeit des Druckniveaus mit Hilfe einer Gegendruckkammer, steht insbesondere eine druckgeregelte Ermittlung und Messung der schergeschwindigkeits- und kompressionsabhängigen Viskosität mit einem neuartigen Prüfgerät im Vordergrund. Hierzu werden unter anderem auch die in den Messungen auftretenden Druckniveaus in den Prüfkammern sowie dem Einlauf- und Austrittsbereich der Kapillare thematisiert und diskutiert. Die ermittelten Viskositätskennwerte zeigen die hohe Abhängigkeit der Viskosität vom Druckniveau, welches wiederum stark von der vorliegenden Fließgeschwindigkeit abhängt. Dies führt potentiell bis hin zur Verfestigung und unterstreicht damit die Notwendigkeit, dass dieser Aspekt bei der Kennwertermittlung, insbesondere aber auch bei der Simulation, nicht vernachlässigt werden darf.

 

Sebastian Hertle, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (D)

Sebastian Hertle studierte Maschinenbau an der RWTH Aachen, wo er 2014 seinen M.Sc. erlangte. Seither ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kunststofftechnik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

 

 

 

 

 

 

 

Einfluss der Werkzeugbiegung auf die Bauteildurchbiegung: Ein Forschungsfall

Simulationswerkzeuge werden in den letzten zehn Jahren immer beliebter, um ein notwendiges Werkzeug für jede Art von Produktentwicklung zu werden. Benutzerfreundlichkeit und automatisierte Diagnose sind einige der Schlüssel zu einer solchen Diffusion, die die erforderlichen Fähigkeiten zum Verständnis und zur Verwaltung der Ergebnisse verringert. Dennoch darf der erfolgreiche Ansatz der Simulation nicht vergessen werden, den tatsächlichen Grad der Annäherung an die Realität zu berücksichtigen. In diesem Papier wurde der Formprozess einer Frontlinse aus Polycarbonat untersucht, indem das Werkzeug mit Druck- und Positionssensoren ausgestattet wurde. Der Test wurde dann mit Hilfe eines anderen Simulationsmodells repliziert und mit der realen Messung verglichen, um eine Korrelation zwischen Werkzeuginnendruck, Werkzeugbiegung und Bauteildurchbiegung herzustellen.

 

Nicola Pavan, HRSflow/INglass S.p.A. (I)

Nicola Pavan hat einen Masterabschluss in Maschinenbau von der Universität Padova, Italien, mit Spezialisierung auf Maschinenbau und Fluiddynamik.

Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Simulationen, numerische Berechnungen, mathematische Modellierung und Optimierungstechniken mit einem starken Fokus auf Kunststoffspritzgussverfahren und -materialien. Derzeit ist er CAE Manager bei INglass, mit Sitz in San Polo di Piave, Italien, und Mitglied des Innovationsteams. Er ist verantwortlich für die Leitung des weltweiten CAE-Teams, das zur technologischen Innovation von HRSflow beiträgt.

 

 

Simulation von glasfaserverstärkten Bauteilen in der Automobilbranche - Ein Erfahrungsbericht

Der Einsatz von glasfaserverstärkten Kunststoffen ist für viele Bauteile in der Automobilbranche Standard. Durch den Glasfaseranteil wird die mechanische Festigkeit der Bauteile deutlich erhöht. Dabei sind die lokalen mechanischen Eigenschaften des Bauteils jedoch stark von der lokalen Glasfaserorientierung abhängig. Während der gesamten Produktentwicklung werden glasfaserverstärkte Bauteile mittels Moldflow simuliert um frühzeitig Aussagen über die Qualität zu erhalten. Auch wird die von Moldflow berechnete Faserorientierung für anschließende mechanische Festikeitsberechnungen genutzt. Daher ist die Genauigkeit der berechneten Faserverteilung essentiell. Moldflow bietet hierfür verschiedene Modelle, die mittels Modellparametern optimal angepasst werden können. Dabei ist auch der Vergleich zwischen Praxis und Simulation ein wichtiger Bestandteil um die Ergebnisse zu verfizieren.

 

Dr.-Ing. Sarah Frauholz, Huf Hülsbeck & Fürst GmbH & Co. KG (D)

Dr.-Ing. Sarah Frauholz studierte Computational Engineering Science an der RWTH Aachen. Anschließend arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Computer-gestützte Analyse technischer Systeme (RWTH Aachen) und promovierte zum Thema numerische Simulation von Hyperschall-Strömungen.

Seit 2015 ist sie als Berechnungsingenieurin im Bereich Moldflow bei Huf Hülsbeck & Fürst GmbH & Co. KG tätig. Im Mai 2017 absolvierte sie erfolgreich die Autodesk Moldflow Insight Expert Level Zertifizierung.

 

 

 

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

Ihre Tagungsleitung

tl_files/connect_template/uploads/grafik2.jpg

 


News